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Das Mali-Projekt der Realschule Hittfeld

Das Mali-Projekt der Realschule Hittfeld

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Im Februar 2003 ging die RSH eine Partnerschaft mit der Hamburger Nichtregierungsorganisation „Kinderhilfswerk für die Dritte Welt“ ein, bei der die ehemalige Schülerin Kirsten Tatam (früher : Bergmann) Projektleiterin war. Diese Hilfsorganisation finanziert über Spenden Gesundheitszentren und Schulbauten in armen Ländern, vor allem in Mali.
Der zufällig zustande gekommene Kontakt zu Kirsten Tatam, die in verschiedenen Klassen über Mali und die Probleme dieses armen Landes berichtete, motivierte unsere SchülerInnen, sich für ein Hilfsprojekt zu engagieren.
Nach ausführlicher Information durch Vertreter des Kinderhilfswerkes stimmten die Kollegen mit großer Mehrheit der Partnerschaft mit der Grundschule in NANI, einem kleinen Ort im Südosten Malis, zu. Die Schule bestand aus sechs Klassenräumen, in denen bis zu 100 Kinder unterrichtet wurden, d.h. sie platzte aus allen Nähten.
Wir verpflichteten uns, innerhalb von zwei Jahren etwa 14.000 € zu sammeln, der Rest würde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit aus Bonn dazukommen.
Die Schülerinnen legten sich mächtig ins Zeug. Bei allen möglichen Gelegenheiten wurde Geld für unser Mali-Projekt gesammelt. Die Schüler backten Kuchen für Pausen, Sportfeste und Elternsprechtage, sie verkauften zusammen mit vielen Lehrern gespendete Sachen beim Flohmarkt des Hittfelder Dorffestes, spendeten das Eintrittsgeld der Abschlussbälle der 10. Klasse, veranstalteten zwei Schulfeste zum guten Zweck, arbeiteten an „Sozialen Tagen“ in Betrieben und spendeten ihren Lohn, „ertrommelten“ mit Frau Sotona und ihren DjemBees bei vielen Gelegenheiten so manchen Euro……
Besonders motivierte Schülerinnen und Schüler bildeten bald eine Mali-Gruppe, die sich anfangs unregelmäßig, später aber wöchentlich mit Frau Riemer traf, um weitere Aktionen zu planen.
Das Ziel wurde erreicht. 2005 konnte der Erweiterungsbau der Grundschule in NANI mit Hilfe der Realschule (und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) realisiert werden. Es wurden drei Klassenräume, ein Toilettenhäuschen und ein Schulleiterbüro mit Solaranlage (für abendlichen Unterricht auch für Erwachsene) gebaut. Zur offiziellen Einweihung der Schule im Oktober 2005 reisten drei Lehrer unserer Schule (Herr Moritz, Herr Rademacher und Frau Riemer) in den Herbstferien nach Mali und kamen mit beeindruckenden Bildern und Erlebnissen wieder.
Das Kollegium beschloss, das Engagement in Mali, einem der ärmsten Länder der Welt, fortzusetzen.

Die nachfolgenden Bilder stellte Frau Riemer zur Verfügung. Sie zeigen Momente der Einweihungsfeiern der ersten drei Schulen in Mali.

Die geplante Reise in den Herbstferien zur Einweihung unserer 4. Grundschule in Mali wurde wegen der unsicheren politischen Lage in Afrika verschoben.
Herr Niakaté hat einige Fotos von der Schule, deren Bau, dem Ort Feya und den alten Klassenräumen aus Lehm während seines Besuchs in Deutschland im November 2011 mitgebracht und zur Verfügung gestellt.

 

Die nachfolgenden Bilder stellte Frau Riemer zur Verfügung. Sie geben einen kleinen Eindruck von Land und Leuten wieder.